8.377 Anbieter deutschlandweit
Metzgerei in deiner Stadt
Hier finden Sie Metzgerei in ganz Deutschland – mit Adresse, Öffnungszeiten, Telefon und Website. Vergleichen Sie mehrere Anbieter und nehmen Sie direkt Kontakt auf. Einträge mit vollständigen Angaben und Bewertungen stehen weiter oben.
Metzgerei nach Stadt
Metzgerei: der große Ratgeber
Was eine Metzgerei eigentlich macht
Eine Metzgerei – in Teilen Deutschlands auch Fleischerei genannt – ist ein Handwerksbetrieb, in dem Fleisch und Wurst nicht nur verkauft, sondern hergestellt werden. Das ist der entscheidende Unterschied zum Fleischcounter im Supermarkt: Dort wird angelieferte Ware ausgepackt und in die Vitrine gelegt, während hinter der Theke einer Metzgerei meist eine komplette Produktion läuft, mit Zerlegerei, Wurstküche und häufig einer eigenen Räucherei.
Das Fleischerhandwerk gehört zu den zulassungspflichtigen Gewerken. Wer einen Betrieb führen und selbst herstellen will, braucht in der Regel den Meisterbrief. Dahinter stehen eine dreijährige Ausbildung und eine weitere mehrjährige Qualifikation mit Prüfung. Wer in Ihrer Stadt eine Metzgerei betritt, hat es also meist mit Fachleuten zu tun, die ihr Handwerk von Grund auf gelernt haben – vom Zerlegen eines Halbtiers bis zum Einstellen der Räucherkammer.
Nicht jeder Betrieb schlachtet noch selbst. Viele kleinere Metzgereien beziehen Halbtiere oder Viertel von Erzeugern aus der Umgebung oder über den Fleischgroßhandel und übernehmen die gesamte Weiterverarbeitung: das Zerlegen in Teilstücke und Haushaltsportionen, das Wursten, das Pökeln von Schinken und Speck, das Räuchern und Reifen. Die Wertschöpfung geschieht im Betrieb selbst, und genau das schmeckt man am Ende.
Diese Leistungen bieten Metzgereien an
Frischfleisch nach Maß. An der Theke liegen Rind, Schwein, Kalb, Lamm und Geflügel, je nach Saison ergänzt um Wild aus heimischen Revieren. Portioniert wird nach Wunsch: Schnitzel dünn oder dick geschnitten, Gulasch in größeren oder kleineren Würfeln, Braten fertig gebunden oder gespickt. Fehlt ein bestimmtes Teilstück in der Vitrine, lohnt die Nachfrage – vieles wird aus dem Kühlraum geholt oder für den Folgetag vorbereitet. Einige Betriebe führen zudem trocken gereiftes Rindfleisch, das über Wochen im Reifeschrank lagert und dadurch an Aroma und Zartheit gewinnt.
Eigene Wurstwaren. Das Herzstück jeder Metzgerei. Grob lassen sich Würste in drei Gruppen einteilen: Brühwürste wie Bratwurst, Fleischwurst oder Wiener werden gebrüht und sind meist innerhalb weniger Tage fertig. Kochwürste wie Leber- und Blutwurst entstehen aus gekochten Zutaten und sind besonders haltbar. Rohwürste wie Salami, Landjäger oder Mettwurst reifen dagegen über Wochen und entwickeln erst dabei ihr volles Aroma. Hausgemachte Ware erkennt man oft daran, dass die Sorten von Betrieb zu Betrieb unterschiedlich schmecken – jedes Haus hat eigene Rezepte, die teils über Generationen weitergegeben werden.
Schinken, Speck und Geräuchertes. Vom Pökeln über das Trocknen bis zum Räuchern über Buchenholz: Diese Produkte brauchen Zeit und Fingerspitzengefühl. Ob Kassler, Rohschinken oder Bauchspeck – hier zeigt sich das Können einer Produktion besonders deutlich, weil sich Abkürzungen geschmacklich sofort bemerkbar machen.
Feinkost und Salate. Kartoffelsalat, Wurstsalat, Fleischsalat, Sülzen oder Bratenaufschnitt stammen in guten Betrieben aus der eigenen Küche. Gerade der Kartoffelsalat zum Grillabend wird oft nach Hausrezept gefertigt – ein Unterschied, den man beim Discounter vergeblich sucht.
Partyservice und Catering. Viele Metzgereien beliefern Feiern aller Größen: von der Wurst- und Käseplatte für den runden Geburtstag bis zum kompletten Buffet mit warmen Gerichten. Dazu kommen häufig Getränke, Leihgeschirr, der Aufbau vor Ort und auf Wunsch Servicepersonal.
Sonderbestellungen. Ein halbes Schwein für die Gefriertruhe, ein Rindsviertel für den Vorrat, die Gans zu Weihnachten, der Lammbraten zu Ostern – all das bestellen Metzgereien auf Wunsch vor. In ländlichen Gegenden bieten manche Betriebe zusätzlich die Hausschlachtung an, also die Schlachtung und Verarbeitung von Tieren aus eigener Haltung. Das ist strengen hygienerechtlichen Vorgaben unterworfen und wird nicht überall angeboten; wer daran denkt, sollte frühzeitig das Gespräch suchen.
Beratung. Welches Stück für welchen Braten, welche Kerntemperatur für medium, wie viel Gulasch für zehn Personen: Wer an der Theke fragt, bekommt in der Regel eine ehrliche Antwort aus der Praxis.
Woran man eine gute Metzgerei erkennt
Der erste Blick gilt dem Meisterbrief. Er hängt in ordentlichen Betrieben gut sichtbar aus, oft zusammen mit der Innungsmitgliedschaft und dem Nachweis, dass der Betrieb ausbildet. Ein Meisterbetrieb bürgt dafür, dass Herstellung und Schlachtung fachlich verantwortet werden.
Zweitens: Eigenherstellung. Schilder wie „hausgemacht" oder „eigene Herstellung" sind ein Hinweis, verlässlicher ist aber die Nachfrage. Wer die Zutaten seiner Leberwurst benennen kann und weiß, von welchem Erzeuger das Schwein stammt, produziert mit hoher Wahrscheinlichkeit selbst. Betriebe, die nur abgepackte Ware weiterverkaufen, geben auf solche Fragen meist ausweichende Antworten.
Drittens: Transparenz bei der Herkunft. Gute Metzgereien können sagen, aus welcher Region die Tiere kommen und wie sie gehalten wurden. Die Haltungsstufen 1 bis 5 auf der Wareneinheit geben zusätzliche Orientierung, wobei Stufe 4 und 5 deutlich höhere Anforderungen an Stall, Auslauf und Fütterung stellen. Wer Wert auf artgerechte Haltung legt, sollte gezielt danach fragen.
Viertens: Hygiene und Frische. Gekühlte Vitrinen, eine saubere Theke, ein aufgeräumter Arbeitsplatz und Personal mit Kopfbedeckung sind Pflicht, nicht Kür. Eine Theke, die abends leer gekauft ist, spricht für Frische und gutes Kalkül – ein überquellendes Angebot kurz vor Ladenschluss eher für Überproduktion.
Fünftens: die Beratung selbst. Wer nach dem Verwendungszweck fragt, Alternativen nennt und auch mal vom teuersten Stück abrät, wenn das günstige für den Braten besser passt, verkauft Handwerk und nicht nur Ware. Bewertungen im Internet und die Mundpropaganda im Viertel ergänzen das Bild; eine Schlange am Samstagvorgmittag ist selten ein schlechtes Zeichen.
Preise: Womit man rechnen muss
Fleisch und Wurst aus der Metzgerei kosten mehr als die Vergleichsware vom Discounter. Das hat handfeste Gründe: kleinere Mengen, Handarbeit bei Zerlegung und Herstellung, längere Reifezeiten, bessere Rohstoffe und der Verzicht auf industrielle Optimierung. Wer nur den Kilopreis vergleicht, vergleicht also Äpfel mit Birnen.
Als grobe Orientierung – regional und je nach Betrieb teils deutlich abweichend: Für eine Bratwurst bezahlt man im Regelfall einen niedrigen einstelligen Betrag pro Stück. Schweinefleisch an der Theke bewegt sich meist im Bereich von etwa 12 bis 20 Euro pro Kilogramm, Rindfleisch je nach Teilstück zwischen 20 und 40 Euro. Filet, trocken gereifte Stücke und besondere Rassen liegen darüber. Geschnittener Schinken und Salami kosten häufig zwischen 20 und 40 Euro pro Kilogramm. Ein Partyservice wird meist pro Person kalkuliert, oft im Bereich von etwa 15 bis 35 Euro – je nachdem, ob es bei belegten Platten bleibt oder ein vollständiges Buffet mit warmen Gerichten, Geschirr und Aufbau dazukommt.
Den Preis beeinflussen vor allem diese Faktoren: die Tierart und das Teilstück, die Haltungsstufe, die Rasse und Fütterung, eine längere Reifung, der Aufwand der Eigenherstellung sowie die Saison. Wild zum Beispiel schwankt von Jahr zu Jahr mit dem Angebot der heimischen Reviere, die Weihnachtsgans wird im Dezember knapp und entsprechend teurer.
Für die Mengenplanung gelten bewährte Faustregeln: Als Hauptgericht rechnet man mit etwa 150 bis 200 Gramm Fleisch pro Person, bei Gulasch oder Schmorgerichten eher am oberen Ende. Für eine Wurst- und Käseplatte genügen etwa 100 bis 150 Gramm Wurst je Gast, sofern Brot, Salate und weitere Beilagen dazukommen. Bei Partyservice-Aufträgen sollte das Angebot schriftlich festgehalten werden, inklusive Lieferung, Geschirr, Service und Rückgabe. Eine Anzahlung ist üblich und seriös.
So läuft eine Bestellung ab
Der Normalfall ist der Spontankauf an der Theke: Ware auswählen, portionieren lassen, bezahlen, fertig. Für Wochenenden und Feiertage empfiehlt sich dagegen eine Vorbestellung – am besten zwei bis drei Tage im Voraus, denn gerade dann ist der Andrang groß. Besondere Artikel wie die Weihnachtsgans, der Osterlammbraten oder größere Mengen Wild bestellt man besser ein bis zwei Wochen vorher.
Beim Partyservice beginnt alles mit einem kurzen Gespräch im Betrieb: Anlass, Gästezahl, Ort der Feier, Budget und etwaige Ernährungsbesonderheiten der Gäste. Darauf aufbauend macht der Betrieb ein Angebot, das schriftlich bestätigt wird. Kurz vor dem Termin wird die Lieferung abgestimmt, am Tag selbst liefert der Betrieb auf, baut auf und nimmt Geschirr und Equipment später wieder mit. Wer selbst abholt, sollte genügend Kühlmöglichkeiten einplanen.
Am Termin selbst lohnt es sich, ein paar Dinge zu beachten: eine Kühltasche mitnehmen, damit die Kühlkette auf dem Heimweg nicht abreißt – im Sommer sowieso, im Winter auf beheizten Autositzen aber ebenfalls. Fragen zur Zubereitung noch an der Theke klären, solange die Fachleute greifbar sind. Und bei abholten Bestellungen kurz prüfen, ob Menge und Positionen mit dem Lieferschein übereinstimmen.
Typische Fehler – und wie man sie vermeiden
Zu spät bestellen. Wer am 23. Dezember nach einer Gans fragt, bekommt oft nur noch Reste. Feiertagsware und größere Aufträge frühzeitig vorbestellen.
Mengen falsch kalkulieren. Zu knapp geplant führt zu leeren Platten, zu großzügig geplant zu Abfall. Die Faustregeln oben helfen; im Zweifel lieber beim Metzger nachfragen, der kalkuliert täglich für Feiern.
Fleisch direkt aus dem Kühlschrank in die Pfanne legen. Kaltes Fleisch brät ungleich und bleibt innen roh, während außen die Kruste leidet. Eine halbe Stunde Raumtemperatur vor dem Anbraten machen einen deutlichen Unterschied.
Ohne Thermometer braten. Der Blick ersetzt keine Kerntemperatur. Ein Bratenthermester kostet wenig und verhindert sowohl trockenen als auch rohen Braten – die passende Temperatur je nach Fleischsorte erfragt man an der Theke.
Hackfleisch auf Vorrat kaufen. Frisch gewolftes Hackfleisch ist extrem kurz haltbar und sollte noch am selben Tag verbraucht oder sofort tiefgefroren werden. Für die Vorratshaltung eignen sich andere Stücke deutlich besser.
Die Kühlkette auf dem Heimweg vergessen. Eine halbe Stunde im heißen Auto kann ausreichen, um Ware zu gefährden. Kühltasche mitnehmen, Ware zu Hause zügig in den Kühlschrank bei zwei bis vier Grad legen.
Beim Partyservice nur den Preis vergleichen. Zwei Angebote können pro Person gleich teuer sein und trotzdem völlig unterschiedliche Leistungen enthalten. Immer den Umfang prüfen: Aufbau, Geschirr, Servicepersonal, warme Gerichte, Getränke.
Haltungsstufe und Herkunft ignorieren. Wer hier beim Kauf nicht hinschaut, ärgert sich später über die eigene Entscheidung. Nachfragen kostet nichts.
Wurst falsch lagern. Aufschnitt gehört abgedeckt in den Kühlschrank, nicht luftdicht in Plastikfolie eingeschweißt, wo er schwitzt. Ganze Würste hängen oder liegen je nach Sorte besser offen oder im Papier.
Warum die Metzgerei in Ihrer Stadt praktisch ist
Der Weg zum Metzger um die Ecke hat handfeste Vorteile. Die Strecke zwischen Theke und heimischem Kühlschrank ist kurz, was der Frische unmittelbar zugutekommt. Wer regelmäßig kommt, wird persönlich beraten: Die dicke oder dünne Scheibe, der besondere Braten, die Bestellung fürs Wochenende – all das ist in einem inhabergeführten Betrieb eine Frage von Minuten.
Auch praktisch zählt die Nähe. Ein Partyservice aus Ihrer Stadt berechnet kurze Anfahrtswege, liefert pünktlich und ist bei Fragen am Festtag erreichbar. Erzeuger aus Ihrer Region liefern ihre Tiere über kurze Wege, Wild stammt aus Revieren der Umgebung. Und mit jedem Euro, der im Fachbetrieb vor Ort ausgegeben wird, bleibt Geld in der Region – der Betrieb bildet aus, zahlt Löhne und sichert ein Gewerbe, das es sonst auf Dauer nicht mehr überall gibt. Je nach Landstrich pflegen Metzgereien in Ihrer Region überdies Spezialitäten, die man woanders so nicht findet – ein guter Grund, die Theke auch mal auf unbekannte Sorten hin abzusuchen.
Häufige Fragen
Ist Fleisch aus der Metzgerei wirklich besser als das aus dem Supermarkt? Es ist anders entstanden. In der Metzgerei wird meist selbst zerlegt, gewurstet und geräuchert, die Herkunft der Tiere lässt sich häufig bis zum Erzeuger zurückverfolgen. Ob einem das den Aufpreis wert ist, muss jeder selbst entscheiden – geschmacklich und bei der Beratung liegt der Fachbetrieb aber fast immer vorn.
Wie viel Fleisch und Wurst sollte ich pro Person einplanen? Als Hauptgericht rechnet man mit etwa 150 bis 200 Gramm Fleisch pro Person. Für Wurstplatten genügen rund 100 bis 150 Gramm je Gast, wenn Brot, Salate und Beilaten dazukommen. Bei mehreren Gängen darf es an der unteren Grenze bleiben.
Was kostet ein Partyservice einer Metzgerei ungefähr? Üblich ist eine Kalkulation pro Person, grob im Bereich von etwa 15 bis 35 Euro – abhängig davon, ob es bei belegten Platten bleibt oder ein volles Buffet mit warmen Gerichten, Geschirr und Aufbau dazukommt. Anfahrt, Leihgeschirr und Servicepersonal werden teils separat berechnet; ein schriftliches Angebot schafft Klarheit.
Wie lange hält sich frisches Fleisch aus der Metzgerei? Rind- und Schweinefleisch halten im Kühlschrank bei zwei bis vier Grad je nach Stück wenige Tage, Geflügel sollte innerhalb von ein bis zwei Tagen verbraucht werden. Hackfleisch ist besonders empfindlich und gehört noch am Kauftag in die Pfanne oder ins Gefrierfach. Fragen zur Haltbarkeit beantwortet der Betrieb für jedes Produkt konkret.
Kann ich bei der Metzgerei ein halbes Schwein oder ein Rindsviertel bestellen? Ja, viele Betriebe bieten das an. Der Grundpreis pro Kilogramm liegt dabei meist unter dem der Einzelstücke, dafür braucht man entsprechend Platz im Gefrierschrank oder in der Gefriertruhe. Sinnvoll ist es, sich vorher beraten zu lassen, welche Stücke man überhaupt nutzen möchte – sonst landet am Ende zu viel im Tiefkühlfach, das man nie gebraucht hätte.
Woran sehe ich, dass Wurst wirklich hausgemacht ist? Verlässlich ist die direkte Nachfrage: Ein Betrieb, der selbst produziert, kann Zutaten, Herkunft und Herstellung seiner Ware ohne Zögern benennen. Auch ein Blick auf die Theke hilft – hausgemachte Sorten unterscheiden sich von Betrieb zu Betrieb im Geschmack und in der Optik, während reine Handelsware überall gleich aussieht.
So finden Sie Metzgerei, die zu Ihnen passen
Nähe & Erreichbarkeit
Kurze Wege und gute Erreichbarkeit sparen Zeit – die Entfernung sehen Sie bei jedem Eintrag.
Vollständige Angaben
Öffnungszeiten, Telefon und Website sprechen für einen gepflegten, aktiven Anbieter.
Bewertungen & Empfehlungen
Erfahrungen anderer aus der Region helfen bei der Auswahl.
Häufige Fragen
Metzgerei – FAQ
Wie finde ich den besten Anbieter in Deutschland?
Vergleichen Sie mehrere Einträge, achten Sie auf vollständige Angaben und Bewertungen und fragen Sie im Zweifel telefonisch nach einem Angebot.
Ihre Werbung könnte hier stehen
Lokal sichtbar auf genau dieser Seite – fair bepreist, ohne Streuverlust.