Zum Inhalt springen
Meine Heimat24

466 Anbieter deutschlandweit

Hebamme in deiner Stadt

Hier finden Sie Hebamme in ganz Deutschland – mit Adresse, Öffnungszeiten, Telefon und Website. Vergleichen Sie mehrere Anbieter und nehmen Sie direkt Kontakt auf. Einträge mit vollständigen Angaben und Bewertungen stehen weiter oben.

Hebamme nach Stadt

Hebamme BerlinBerlin, Stadt11Hebamme LeipzigKreisfreie Stadt Leipzig10Hebamme HamburgHamburg, Freie und Hansestadt9Hebamme RostockKreisfreie Stadt Rostock6Hebamme BonnBonn, Stadt5Hebamme MünchenKreisfreie Stadt München5Hebamme DresdenKreisfreie Stadt Dresden4Hebamme EuskirchenEuskirchen4Hebamme AnnenEnnepe-Ruhr-Kreis3Hebamme Berlin FriedrichshainBerlin, Stadt3Hebamme Brandenburg an der HavelKreisfreie Stadt Brandenburg an der Havel3Hebamme BraunschweigKreisfreie Stadt Braunschweig3Hebamme HannoverRegion Hannover3Hebamme HeidelbergHeidelberg3Hebamme KarlsruheKarlsruhe3Hebamme OldenburgOldenburg (Oldenburg), Stadt3Hebamme PaderbornPaderborn3Hebamme StendalLandkreis Stendal3Hebamme WeimarWeimar, Stadt3Hebamme AichachLandkreis Aichach-Friedberg2Hebamme AltenburgAltenburger Land2Hebamme AugsburgAugsburg2Hebamme BobingenLandkreis Augsburg2Hebamme BochumBochum, Stadt2Hebamme BorbachEnnepe-Ruhr-Kreis2Hebamme BremenKreisfreie Stadt Bremen2Hebamme CloppenburgCloppenburg2Hebamme DahlemEuskirchen2Hebamme DortmundDortmund, Stadt2Hebamme Dresden FriedrichstadtKreisfreie Stadt Dresden2Hebamme DuisburgDuisburg, Stadt2Hebamme EssenEssen, Stadt2Hebamme Esslingen am NeckarEsslingen2Hebamme FlöhaLandkreis Mittelsachsen2Hebamme GrünbergGießen2Hebamme HerzogenaurachLandkreis Erlangen-Höchstadt2Hebamme HevenEnnepe-Ruhr-Kreis2Hebamme HildenMettmann2Hebamme InselstadtBamberg2Hebamme KeldenichRhein-Sieg-Kreis2Hebamme KemptenKempten (Allgäu)2Hebamme KetschRhein-Neckar-Kreis2Hebamme KölnKöln, Stadt2Hebamme Lauf an der PegnitzNürnberger Land2Hebamme MannheimMannheim2Hebamme MelsungenSchwalm-Eder-Kreis2Hebamme NordenfeldmarkKreisfreie Stadt Hamm2Hebamme ObergünzburgLandkreis Ostallgäu2Hebamme RodingCham2Hebamme SeckenheimBergstraße2Hebamme StarzachTübingen2Hebamme SteißlingenKonstanz2Hebamme TelgteWarendorf2Hebamme UnterhachingLandkreis München2Hebamme UnterschleißheimLandkreis München2Hebamme Viernheimer TageblattLandkreis Bergstraße2Hebamme WiddersdorfKreisfreie Stadt Köln2Hebamme WullenEnnepe-Ruhr-Kreis2

Hebamme: der große Ratgeber

Die Hebamme als Begleiterin in der Schwangerschaft und darüber hinaus

Die Hebamme ist weit mehr als eine medizinische Fachkraft, die bei der Geburt assistiert. Sie begleitet Frauen und Familien durch eine der intensivsten Phasen des Lebens – von der Schwangerschaft über die Geburt bis weit in das erste Lebensjahr des Kindes hinein. In Deutschland ist der Beruf der Hebamme durch das Hebammengesetz streng geregelt. Das dreijährige Studium oder die klassische Ausbildung vermittelt tiefgehendes Wissen über die Physiologie von Schwangerschaft und Geburt, über die Entwicklung des ungeborenen Kindes sowie über die Betreuung im Wochenbett. Hebammen sind Experten für normale, natürliche Abläufe. Sie erkennen frühzeitig, wenn medizinische Komplikationen drohen, und überweisen rechtzeitig an Gynäkologinnen und Gynäkologen oder Kliniken.

Ihre Arbeit basiert auf einem ganzheitlichen Ansatz. Sie betrachten die werdende Mutter nicht isoliert als Patientin, sondern sehen die körperlichen, emotionalen und sozialen Veränderungen der gesamten Familie. Diese ganzheitliche Sichtweise macht die Hebammenbetreuung zu einem unverzichtbaren Pfeiler der maternalen Gesundheitsversorgung. Wer in Ihrer Stadt oder der umliegenden Ihrer Region eine Hebamme sucht, sucht nach einer Vertrauensperson, die Sicherheit vermittelt, Ängste nimmt und individuell auf die Bedürfnisse der Familie eingeht.

Das Leistungsspektrum im Detail

Das Tätigkeitsfeld einer Hebamme ist breit gefächert und erstreckt sich über den gesamten Zeitraum der Fortpflanzung. Die Leistungen lassen sich in verschiedene Phasen unterteilen.

In der Schwangerschaftsvorsorge übernehmen Hebammen viele Termine, die sonst beim Frauenarzt stattfinden. Dazu gehören die Kontrolle des Blutdrucks, die Überprüfung des Urins auf Eiweiß und Zucker, das Messen des Bauchumfangs sowie das Abhören der kindlichen Herztöne. Viele Hebammen bieten zudem alternative Verfahren wie Akupunktur zur Geburtsvorbereitung an. Diese Behandlung, meist ab der 36. Schwangerschaftswoche, zielt darauf ab, den Muttermund aufzuweichen und den Geburtsverlauf positiv zu beeinflussen. Auch Beratungsgespräche zu Ernährung, körperlicher Belastbarkeit und der Wahl des Geburtsortes gehören zum Standard.

Die Geburtsvorbereitung findet meist in Kursen statt. Hier lernen werdende Mütter und oft auch deren Partner, wie Wehen verlaufen, welche Atemtechniken helfen und welche Schmerzmittel oder alternativen Methoden zur Verfügung stehen. Die Kurse bauen Angst ab und fördern das Vertrauen in den eigenen Körper.

Während der Geburt übernimmt die Hebamme die alleinige Verantwortung für den physiologischen Geburtsverlauf. Sie leitet die Gebärende an, überwacht die Vitalfunktionen von Mutter und Kind und führt die Erstversorgung des Neugeborenen durch.

Das Wochenbett ist der Zeitraum unmittelbar nach der Geburt, der etwa sechs bis acht Wochen andauert. In dieser Zeit besucht die Hebamme die Familie zu Hause. Sie kontrolliert die Rückbildung der Gebärmutter, beobachtet den Wochenfluss und überwacht die Wundheilung, falls es zu Rissen oder einem Dammschnitt kam. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Stillberatung. Die Hebamme hilft beim Anlegen, beugt Brustentzündungen vor und unterstützt bei Stillproblemen. Sie achtet zudem auf die psychische Verfassung der Mutter, um Anzeichen einer Postpartalen Depression frühzeitig zu erkennen.

Den Abschluss der regulären Betreuung bildet die Rückbildungsgymnastik. Diese Kurse beginnen etwa sechs bis acht Wochen nach der Geburt und dienen der Kräftigung der Beckenboden- und Bauchmuskulatur.

Arbeitsmodelle: Klinik, Beleghebamme oder freiberuflich

Hebammen in Deutschland arbeiten in unterschiedlichen Strukturen, was auch die Art der Betreuung für die Eltern prägt. Klinikhebammen sind angestellte Fachkräfte in Geburtskliniken. Sie betreuen die Frauen während des Klinikaufenthalts, führen die Geburt durch und kümmern sich um das Wochenbett auf der Station. Eine kontinuierliche Betreuung durch ein und dieselbe Person ist hier aufgrund von Schichtdiensten selten.

Freiberufliche Hebammen arbeiten selbstständig in eigener Praxis. Sie bieten Vorsorge, Geburtsvorbereitung und vor allem die Wochenbettbetreuung zu Hause an. Einige von ihnen begleiten auch Hausgeburten oder bieten ambulante Geburten in eigenen Geburtshäusern an.

Die Beleghebamme nimmt eine Sonderstellung ein. Sie arbeitet freiberuflich, hat aber einen Belegvertrag mit einem bestimmten Krankenhaus in Ihrer Stadt oder der Ihrer Region. Das bedeutet, dass sie ihre betreuten Frauen auch während der Geburt in diesem Krankenhaus begleiten darf. Dieses Modell verbindet die Sicherheit einer Klinik mit der kontinuierlichen Betreuung durch eine vertraute Person.

Woran erkennt man eine gute Hebamme in Ihrer Stadt?

Die Auswahl einer Hebamme sollte gut überlegt sein, da die chemische und fachliche Passung entscheidend für das Wohlbefinden der Mutter ist. Ein primäres Qualitätsmerkmal ist die staatliche Anerkennung. Jede Hebamme muss ihre Erlaubnis zur Führung der Berufsbezeichnung nachweisen können. Darüber hinaus gibt es zahlreiche Weiterbildungen, die auf besondere Fachkompetenzen hindeuten. Zu nennen sind hier die Qualifikation zur Laktationsberaterin IBCLC für komplexe Stillprobleme, die Heilkundeerlaubnis für Homöopathie oder spezielle Zusatzqualifikationen in der Akupunktur.

Eine gute Hebamme zeichnet sich durch ausgeprägte kommunikative Fähigkeiten aus. Sie hört aktiv zu, nimmt Sorgen ernst und erklärt medizinische Zusammenhänge verständlich, ohne Fachjargon zu verwenden. Sie drängt keine bestimmte Meinung auf, sondern informiert neutral und lässt die Entscheidungen bei den Eltern. Transparenz ist ein weiteres entscheidendes Kriterium. Eine professionelle Hebamme klärt von Beginn an über ihre Verfügbarkeit, ihre Vertretungsregelungen und die genauen Kosten auf.

Da Hebammen oft stark ausgelastet sind, ist ein funktionierendes Vertretungsnetz unerlässlich. Eine gute Hebamme in Ihrer Stadt arbeitet eng mit Kolleginnen zusammen, die bei Verhinderung – etwa durch einen gleichzeitigen Einsatz bei einer anderen Geburt – einspringen können. Bewertungen und Weiterempfehlungen durch andere Mütter aus der Ihrer Region bieten ebenfalls wertvolle Anhaltspunkte, auch wenn die persönliche Sympathie letztlich ausschlaggebend ist.

Kosten und Abrechnung – Wer zahlt was?

Die Kostenfrage beschäftigt viele werdende Eltern, doch die finanzielle Seite der Hebammenbetreuung ist in Deutschland gut geregelt. Für gesetzlich Versicherte übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Hebammenbetreuung fast vollständig. Dazu gehören die Vorsorgetermine, die Geburtsvorbereitungskurse (für die werdende Mutter), die Betreuung während der Geburt, die Wochenbettbetreuung sowie die Rückbildungsgymnastik.

Um die Kostenübernahme zu sichern, schließt die Hebamme mit der Schwangeren einen sogenannten Hebammenvertrag ab. Dieser wird dann an die zuständige Krankenkasse geschickt. Die Abrechnung erfolgt direkt zwischen der Hebamme und der Kasse, die werdenden Eltern müssen in der Regel nicht in Vorleistung gehen.

Für privat Versicherte gestaltet sich die Lage anders. Hier kommt es auf den individuellen Tarif an. Private Krankenversicherungen übernehmen die Kosten oft, verlangen aber meistens, dass die Hebamme ihre Leistungen privat abrechnet. Die Eltern zahlen zunächst die Rechnung und reichen diese dann bei ihrer Versicherung ein. Es ist ratsam, vor der ersten Kontaktaufnahme mit der Hebamme bei der privaten Krankenversicherung die genauen Erstattungssätze zu erfragen.

Trotz der Übernahme durch die Kassen können Eigenbeteiligungen anfallen. Dies betrifft häufig die Geburtsvorbereitungskurse, wenn der Partner mit teilnimmt. Die Krankenkassen zahlen meist nur den Anteil der Mutter, die Kosten für den begleitenden Partner müssen selbst getragen werden. Auch spezielle Angebote wie Babymassagen oder Peer-Beratung fallen oft nicht unter den Leistungskatalog der gesetzlichen Kassen. Die Preise für solche Zusatzkurse variieren regional in der Ihrer Region und richten sich nach der Kursdauer und der Gruppengröße.

Der Ablauf: Von der ersten Kontaktaufnahme bis zum Abschluss der Betreuung

Der Weg zur Hebammenbetreuung folgt einem klaren Ablauf, der idealerweise frühzeitig in der Schwangerschaft beginnt. Da das Angebot an Hebammen in vielen Teilen Deutschlands nicht ausreicht, um die Nachfrage zu decken, sollten sich Frauen spätestens nach der ersten Ultraschalluntersuchung beim Frauenarzt auf die Suche machen. Wer in Ihrer Stadt nach einer Hebamme sucht, nutzt oft Online-Portale der Hebammensuche, fragt beim Frauenarzt nach oder wendet sich an das lokale Krankenhaus.

Die erste Kontaktaufnahme erfolgt meist telefonisch oder per E-Mail. In dieser Anfrage sollten das errechnete Geburtstermin, die Versicherung und die Tatsache, ob es sich um das erste Kind handelt, genannt werden. Hat die Hebamme Kapazitäten, folgt ein erstes Kennenlerngespräch. Hier können beide Seiten prüfen, ob sie zusammenpassen. Die Hebamme erfragt die bisherige Schwangerschaftsentwicklung, eventuelle Vorerkrankungen und die Vorstellungen der Eltern bezüglich des Geburtsortes.

Stimmen die Rahmenbedingungen, wird der Hebammenvertrag unterzeichnet. In der Folge finden die Vorsorgetermine in der Praxis der Hebamme oder bei Hausbesuchen statt. Die Frequenz richtet sich nach der Schwangerschaftswoche und dem individuellen Bedarf. Gegen Ende der Schwangerschaft nehmen die Termine zu, und die Hebamme bereitet die Frau konkret auf die bevorstehende Geburt vor. Wird die Hebamme auch zur Geburt hinzugezogen, steht sie ab einem bestimmten Zeitpunkt (meist bei Einsetzen regelmäßiger Wehen oder bei Blasensprung) zur Verfügung.

Nach der Geburt, meist am ersten oder zweiten Tag im Krankenhaus oder direkt zu Hause, beginnt die Wochenbettbetreuung. Die Hebamme besucht die Familie in den ersten Tagen täglich, später werden die Abstände größer. Sie kontrolliert die körperliche und psychische Erholung der Mutter und die Entwicklung des Kindes. Diese intensive Betreuung endet in der Regel nach acht Wochen, kann aber bei medizinischer Notwendigkeit verlängert werden. Den formalen Abschluss bilden die Rückbildungskurse, die oft bis zum Ende des ersten Lebensjahres laufen.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Trotz der guten strukturellen Voraussetzungen passieren bei der Hebammensuche und der Inanspruchnahme der Leistungen immer wieder Fehler, die den Ablauf erschweren können. Ein weit verbreiteter Fehler ist der späte Beginn der Suche. Viele Frauen warten bis zur 20. Schwangerschaftswoche, um sich um eine Hebamme zu kümmern. Zu diesem Zeitpunkt sind die freien Kapazitäten in Ihrer Stadt und der Ihrer Region oft bereits erschöpft. Die Folge ist, dass Frauen ohne Wochenbettbetreuung bleiben oder sich mit einer Hebamme zufriedengeben müssen, bei der die persönliche Passung fehlt. Abhilfe schafft hier nur, die Suche unmittelbar nach dem positiven Schwangerschaftstest zu starten und sich auf mehrere Hebammen gleichzeitig zu bewerben.

Ein weiterer Fehler besteht darin, die persönliche Sympathie der reinen Verfügbarkeit unterzuordnen. Wenn eine Hebamme zwar Zeit hat, aber ein ungutes Gefühl bleibt, sollte die Suche fortgesetzt werden. Das Wochenbett ist eine extrem verletzliche Phase, in der sich die Mutter vollkommen fallen lassen können muss. Fehlendes Vertrauen blockiert den natürlichen Ablauf und kann sogar den Milcheinschuss oder die körperliche Erholung negativ beeinflussen.

Viele Eltern unterschätzen zudem die Bedeutung der Wochenbettbetreuung, weil sie ohnehin in einer Klinik entbinden. Sie gehen davon aus, dass das Klinikpersonal alles Notwendige erledigt. Die Klinikentbindung dauert jedoch meist nur wenige Tage. Die eigentliche Herausforderung des Wochenbetts beginnt zu Hause. Wer hier keine freiberufliche Hebamme organisiert hat, steht oft alleine da, wenn Stillprobleme auftreten oder die Mutter unter den hormonellen Umstellungen leidet.

Ein weiterer Aspekt betrifft die Kommunikation. Manche Mütter verschweigen der Hebamme Beschwerden aus Scham oder der Angst, als anstrengend zu gelten. Eine professionelle Hebamme wertet nicht, sondern braucht ehrliche Informationen über Schmerzen, Stimmungsschwankungen oder körperliche Probleme, um angemessen reagieren zu können. Wer hier zurückhaltend ist, riskiert, dass ernsthafte Komplikationen wie eine Beckenbodenentzündung oder eine beginnende Postpartale Depression übersehen werden.

Regionaler Bezug: Warum eine Hebamme aus Ihrer Stadt oder der Ihrer Region praktisch ist

Die Wahl einer Hebamme aus der unmittelbaren Nähe bringt erhebliche praktische Vorteile mit sich. Die Wochenbettbetreuung findet in der Regel als Hausbesuch statt. Eine Hebamme, die in Ihrer Stadt oder der direkten Ihrer Region ansässig ist, hat kurze Anfahrtswege. Das ist für die frisch gebackene Mutter angenehm, die nicht lange auf Hilfe warten muss, aber auch für die Hebamme selbst. Kurze Wege ermöglichen es ihr, mehrere Familien am Tag zu betreuen und dennoch flexibel auf Notfälle zu reagieren. Wenn eine Frau am Wochenende plötzlich Fieber entwickelt oder das Baby Trinkschwierigkeiten zeigt, kann eine ortsansässige Hebamme oft innerhalb kurzer Zeit vor Ort sein.

Auch für die Geburtsvorbereitung und Rückbildungsgymnastik ist die regionale Nähe ein Gewinn. Die Kurse finden in den Räumlichkeiten der Hebamme in Ihrer Stadt statt. Schwangere Frauen, vor allem in den letzten Wochen der Tragzeit, und Mütter mit Neugeborenen profitieren davon, keine weiten Anreisen antreten zu müssen. Die Teilnahme an Kursen wird dadurch deutlich erleichtert.

Darüber hinaus verfügen Hebammen über ein engmaschiges lokales Netzwerk. Eine Hebamme aus Ihrer Stadt kennt die Gepflogenheiten der lokalen Geburtskliniken, weiß, welche Gynäkologen in der Ihrer Region auf Risikoschwangerschaften spezialisiert sind, und kann bei Bedarf schnell Kontakte zu Kinderärzten, Physiotherapeuten oder Stillgruppen herstellen. Dieses regionale Wissen ist für Eltern, besonders wenn sie zum ersten Mal ein Kind erwarten, ein unschätzbarer Vorteil. Sie müssen sich nicht mühsam durch das Gesundheitssystem navigieren, sondern erhalten maßgeschneiderte Empfehlungen aus erster Hand.

Häufige Fragen

Ab wann sollte ich mit der Suche nach einer Hebamme beginnen? Idealerweise direkt nach dem positiven Schwangerschaftstest. Da das Angebot an Hebammen in vielen Regionen begrenzt ist, sollten Sie spätestens nach der ersten Vorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt mit der Suche beginnen. Warten Sie nicht bis ins zweite Drittel der Schwangerschaft, da viele Hebammen dann bereits ausgebucht sind.

Übernimmt die Krankenkasse die Kosten für eine Hebamme? Ja, für gesetzlich Versicherte übernehmen die Krankenkassen die Kosten für die Vorsorge, die Geburtsvorbereitung, die Geburt selbst, die Wochenbettbetreuung und die Rückbildungsgymnastik. Die Hebamme schließt dafür einen Vertrag mit Ihnen ab, den sie direkt mit der Kasse abrechnet. Privatversicherte müssen die Konditionen ihres individuellen Tarifs prüfen.

Was ist der Unterschied zwischen einer Beleghebamme und einer freiberuflichen Hebamme? Eine freiberufliche Hebamme arbeitet auf eigene Rechnung und betreut Sie meist bei Hausgeburten oder im Wochenbett zu Hause. Eine Beleghebamme ist ebenfalls freiberuflich tätig, hat aber einen Vertrag mit einem bestimmten Krankenhaus. Sie kann Sie während der Geburt in genau diesem Krankenhaus begleiten, was Ihnen eine kontinuierliche Betreuung durch eine bekannte Person in der Klinik ermöglicht.

Kann ich eine Hebamme auch für die Zeit nach der Geburt buchen, wenn ich im Krankenhaus entbinde? Ja, das ist nicht nur möglich, sondern dringend zu empfehlen. Die Betreuung im Krankenhaus endet meist nach wenigen Tagen mit der Entlassung. Für die Zeit zu Hause, das sogenannte Wochenbett, benötigen Sie eine freiberufliche Hebamme, die Sie zu Hause besucht, die körperliche Rückbildung überwacht und bei der Stillbegleitung hilft.

Was passiert, wenn meine Hebamme zum errechneten Geburtstermin verhindert ist? Da Geburten selten genau am errechneten Termin stattfinden und sich oft über mehrere Tage ziehen, kann es zu Überschneidungen kommen. Jede professionelle Hebamme hat daher ein Vertretungsnetzwerk. Wenn Ihre Hebamme bei einer anderen Geburt oder krankheitsbedingt verhindert ist, springt eine Kollegin aus ihrem Netzwerk ein, sodass Ihre Betreuung jederzeit gesichert ist.

Bieten Hebammen auch Hilfe bei Problemen nach dem Wochenbett an? Ja, Hebammen sind bis zum Ende des ersten Lebensjahres des Kindes für die Betreuung zuständig. Bei anhaltenden Stillproblemen, Fragen zur Beikost, körperlichen Beschwerden der Mutter wie einer Beckenbodenschwäche oder psychischen Belastungen können Sie sich weiterhin an Ihre Hebamme wenden. Sie führt auch die Abschlussuntersuchung durch und leitet Sie bei Bedarf an Fachärzte weiter.

So finden Sie Hebamme, die zu Ihnen passen

Nähe & Erreichbarkeit

Kurze Wege und gute Erreichbarkeit sparen Zeit – die Entfernung sehen Sie bei jedem Eintrag.

Vollständige Angaben

Öffnungszeiten, Telefon und Website sprechen für einen gepflegten, aktiven Anbieter.

Bewertungen & Empfehlungen

Erfahrungen anderer aus der Region helfen bei der Auswahl.

Häufige Fragen

Hebamme – FAQ

Wie finde ich den besten Anbieter in Deutschland?

Vergleichen Sie mehrere Einträge, achten Sie auf vollständige Angaben und Bewertungen und fragen Sie im Zweifel telefonisch nach einem Angebot.

Anzeige

Ihre Werbung könnte hier stehen

Lokal sichtbar auf genau dieser Seite – fair bepreist, ohne Streuverlust.

Werbeplatz sichern
Hebamme in Deutschland – Anbieter nach Stadt finden | Meine Heimat 24