Zum Inhalt springen
Meine Heimat24

1.781 Anbieter deutschlandweit

Galerie in deiner Stadt

Hier finden Sie Galerie in ganz Deutschland – mit Adresse, Öffnungszeiten, Telefon und Website. Vergleichen Sie mehrere Anbieter und nehmen Sie direkt Kontakt auf. Einträge mit vollständigen Angaben und Bewertungen stehen weiter oben.

Galerie nach Stadt

Galerie BerlinBerlin, Stadt176Galerie HamburgHamburg, Freie und Hansestadt55Galerie MünchenKreisfreie Stadt München40Galerie Berlin KreuzbergBerlin, Stadt32Galerie KölnKöln, Stadt32Galerie MitteBerlin, Stadt28Galerie LeipzigKreisfreie Stadt Leipzig25Galerie EuskirchenEuskirchen24Galerie AugsburgAugsburg21Galerie Berlin FriedrichshainBerlin, Stadt18Galerie BielefeldBielefeld, Stadt18Galerie CharlottenburgBerlin, Stadt15Galerie DresdenKreisfreie Stadt Dresden15Galerie NürnbergNürnberg14Galerie TiergartenBerlin, Stadt13Galerie DüsseldorfDüsseldorf, Stadt12Galerie RegensburgRegensburg12Galerie BremenKreisfreie Stadt Bremen11Galerie BochumBochum, Stadt10Galerie HalleKreisfreie Stadt Halle9Galerie KarlsruheKarlsruhe9Galerie NeuköllnBerlin, Stadt9Galerie StuttgartStuttgart9Galerie AachenStädteregion Aachen8Galerie BonnBonn, Stadt8Galerie EssenEssen, Stadt8Galerie Frankfurt am MainFrankfurt am Main, Stadt8Galerie GesundbrunnenBerlin, Stadt8Galerie ErfurtErfurt, Stadt7Galerie FlensburgKreisfreie Stadt Flensburg7Galerie KielKreisfreie Stadt Kiel7Galerie MünsterMünster, Stadt7Galerie Amtsgericht BremenKreisfreie Stadt Bremen6Galerie DarmstadtDarmstadt, Wissenschaftsstadt6Galerie HeidelbergHeidelberg6Galerie LandshutKreisfreie Stadt Landshut6Galerie MagdeburgLandeshauptstadt Magdeburg6Galerie Prenzlauer BergBerlin, Stadt6Galerie SaarbrückenRegionalverband Saarbrücken6Galerie ApostelviertelKreisfreie Stadt Köln5Galerie BorkenBorken5Galerie BraunschweigKreisfreie Stadt Braunschweig5Galerie DortmundDortmund, Stadt5Galerie Freiburg im BreisgauFreiburg im Breisgau5Galerie HannoverRegion Hannover5Galerie KlosterVorpommern-Rügen5Galerie LübeckLübeck, Hansestadt5Galerie MarkkleebergLandkreis Leipzig5Galerie MeißenLandkreis Meißen5Galerie OsnabrückOsnabrück, Stadt5Galerie PaderbornPaderborn5Galerie RadebeulLandkreis Meißen5Galerie WuppertalWuppertal, Stadt5Galerie AltstadtWeimarer Land4Galerie Bad Soden am TaunusMain-Taunus-Kreis4Galerie DahlemEuskirchen4Galerie GautingStarnberg4Galerie Klingenberg am MainLandkreis Miltenberg4Galerie MainzMainz, kreisfreie Stadt4Galerie Medizinische Dienst BundKreisfreie Stadt Essen4Galerie MoabitBerlin, Stadt4Galerie Neu-IsenburgOffenbach4Galerie NikolaigärtenLandkreis Potsdam-Mittelmark4Galerie ÖlbergKreisfreie Stadt Wuppertal4Galerie OldenburgOldenburg (Oldenburg), Stadt4Galerie PotsdamKreisfreie Stadt Potsdam4Galerie SpeyerSpeyer, kreisfreie Stadt4Galerie StarnbergStarnberg4Galerie TrierTrier, kreisfreie Stadt4Galerie AichachLandkreis Aichach-Friedberg3Galerie AltstadtKonstanz3Galerie AmbergAmberg3Galerie AOK Rheinland-Pfalz/SaarlandRegionalverband Saarbrücken3Galerie DAK-GesundheitKreisfreie Stadt Lübeck3Galerie Dießen am AmmerseeLandkreis Landsberg am Lech3Galerie FreitalLandkreis Sächsische Schweiz3Galerie FriedrichshafenBodenseekreis3Galerie Gartow QuarnstedtLüchow-Dannenberg3Galerie GriesenbruchKreisfreie Stadt Bochum3Galerie HerrenbergBöblingen3Galerie HofgeismarKassel3Galerie HusumKreis Nordfriesland3Galerie Insultheimer HofRhein-Neckar-Kreis3Galerie KevelaerKleve3Galerie LangenfeldMettmann3Galerie LeonbergBöblingen3Galerie MerseburgSaalekreis3Galerie MünsingenReutlingen3Galerie PankowBerlin, Stadt3Galerie Prien am ChiemseeLandkreis Rosenheim3

Galerie: der große Ratgeber

Was eine Galerie eigentlich macht

Eine Galerie ist die Schnittstelle zwischen Kunstschaffenden und Publikum. Im Kern vertritt sie Künstlerinnen und Künstler über einen längeren Zeitraum: Sie plant Ausstellungen, hält Werkbestände vorrätig, pflegt Kontakte zu Sammlern, Museen und Presse und verkauft die Arbeiten. Wer als Maler, Fotografin oder Bildhauer von einer Galerie vertreten wird, kann sich auf das künstlerische Schaffen konzentrieren, während die Galerie den Markt bedient – Präsentation, Vertrieb, Preisgestaltung.

Für Besucher übersetzt sich das in ein breites Leistungsangebot. Die Grundlage sind die Wechselausstellungen, meist mehrere pro Jahr, häufig mit einer Vernissage eröffnet und oft thematisch kuratiert. Dazu kommt die individuelle Beratung: Wer ein Werk fürs Wohnzimmer, die Praxis oder das Foyer sucht, bekommt Hilfe bei der Auswahl, bei Formatfragen, bei der Hängung und bei der Rahmung. Viele Galerien liefern und hängen auf Wunsch selbst, vermitteln Rahmenwerkstätten oder arbeiten mit Restauratoren zusammen, falls ein Werk einmal geschädigt ist.

Dazu kommen Leistungen, die viele nicht auf dem Zettel haben. Einige Galerien vermieten Kunst an Firmen und Praxen, teils mit Kaufoption, damit sich Räume mit wechselnden Werken gestalten lassen. Andere vermitteln Auftragsarbeiten: Wer ein Porträt, ein Wandbild oder eine Skulptur nach eigenen Vorstellungen wünscht, kommt über die Galerie mit passenden Künstlern in Kontakt. Am etablierten Ende des Marktes führen manche Häuser den sogenannten Sekundärmarkt: Werke aus zweiter Hand, Nachlässe, Sammlungsauflösungen – inklusive Bewertung und Einordnung. Und fast jede Galerie fungiert als Anlaufstelle für allgemeine Fragen: Ist die geerbte Radierung etwas wert? Welcher Rahmen passt? Wie versichert man ein Aquarell richtig?

Galerien sind nicht alle gleich

Wer den Markt verstehen will, sollte die Spielarten kennen. Die klassische Programmgalerie arbeitet mit lebenden Künstlerinnen und Künstlern, baut deren Markt über Jahre auf und finanziert sich über den Verkauf. Ihre Ausstellungen folgen einem Konzept, das Programm ist erkennbar profiliert – man merkt dem Haus an, wofür es steht.

Galerien des Sekundärmarkts handeln dagegen überwiegend mit bereits existierenden Werken, etwa von verstorbenen Künstlern oder aus aufgelösten Sammlungen. Hier stehen Herkunft, Zustand und Marktwert im Vordergrund; die Beratung ähnelt eher der eines Antiquars.

Daneben gibt es nichtkommerzielle Ausstellungsorte wie Kunstvereine oder von Künstlern selbst betriebene Räume. Sie verkaufen nicht zwangsläufig, zeigen aber oft die spannendste junge Kunst einer Region und sind ein guter Kompass dafür, welche Namen man im Auge behalten sollte. Verwandt damit sind Artotheken, bei denen man Originale gegen geringe Gebühr ausleihen kann – ein niedrigschwelliger Einstieg ins Sammeln. Online-Galerien schließlich vermitteln Drucke und Originale über das Netz, praktisch für Erstkäufe, aber mit dem Nachteil, dass Material, Farbe und Maßstab nur begrenzt beurteilbar sind. Manche klassischen Galerien in Ihrer Stadt kombinieren inzwischen beides: Schaufenster vor Ort, Shop im Internet.

Woran man eine seriöse Galerie erkennt

Der erste Hinweis steht an der Wand: Seriöse Häuser zeichnen jedes Werk aus – mit Name des Künstlers, Titel, Technik, Jahr, Maßen und Preis. Fehlt der Preis, muss er auf Nachfrage ohne Umwege genannt werden. Wer ausweicht, wo einfache Zahlen stehen könnten, verrät etwas über die Gesprächskultur.

Zweitens: die Beratung. Eine gute Galerie sagt auch mal "Das passt nicht zu Ihrer Wand" oder "Dafür reicht das Budget nicht, aber schauen wir uns diese Auflage an". Wer nur auf Abschluss arbeitet, jeden Geschmack bejaht und jeden Rahmen für grandios erklärt, verkauft, statt zu beraten. Ebenso aufschlussreich ist der Umgang mit Schaufensterbummlern: Wer geduldig Fragen beantwortet, ohne Kaufdruck aufzubauen, dem geht es um Beziehungen, nicht um den schnellen Umsatz.

Drittens: das Programm. Ein nachvollziehbarer Ausstellungskalender, Künstler mit dokumentiertem Werdegang – Ausstellungen, Stipendien, Preise, Ankäufe durch Sammlungen – und eine gewisse Konstanz sprechen für Professionalität. Mitgliedschaften im Bundesverband Deutscher Galerien oder regionalen Interessenvertretungen sowie die Teilnahme an Kunstmessen sind weitere Indizien, denn beides erfordert Auswahl und Verbindlichkeit.

Viertens: das Papierkram. Jeder Kauf wird durch eine Rechnung belegt, die das Werk eindeutig beschreibt – Künstler, Titel, Technik, Format, bei Editionen die Auflagennummer, dazu der Preis. Seriöse Häuser dokumentieren zusätzlich die Herkunft und stellen Echtheitsbestätigungen aus. Verpackung und Transport geschehen fachgerecht, auf Wunsch mit Zustandsbericht. Und schließlich zählen, wie überall, Reputation und Bauchgefühl: Wie lange existiert das Haus? Was berichten Bekannte? Wie fühlt sich der Raum an, wenn man zwanzig Minuten drinsteht, ohne zu kaufen?

Was Kunst kostet und wie Preise entstehen

Kunst hat keinen Listenpreis wie ein Kühlgerät. Der Preis eines Werks ergibt sich aus mehreren Faktoren, die man kennen sollte, bevor man die erste Frage stellt.

Der wichtigste ist der Markt des Künstlers. Wie oft und wo wurde er ausgestellt? Hat er Preise oder Stipendien erhalten? Sind seine Werke in Museen oder öffentlichen Sammlungen vertreten? Was bringen vergleichbare Arbeiten auf Auktionen? Eine Absolventin mit ihrer ersten Einzelausstellung kostet ein Vielfaches weniger als eine Professorin mit vierzig Jahren Ausstellungsgeschichte – bei ähnlicher Qualität des einzelnen Werks.

Dazu kommen Technik und Unikat-Status. Ein Unikat – Gemälde, Zeichnung, Aquarell, Skulptur – existiert einmalig und ist entsprechend teurer. Eine Edition, also eine begrenzte Auflage von Drucken oder Fotografien, verteilt den Wert auf mehrere Exemplare: Je kleiner die Auflage, desto höher der Einzelpreis. Größe, Material und Aufwand wirken ebenfalls hinein, ebenso Zustand und Herkunft. Ein Werk mit lückenloser Provenienz ist mehr wert als eines mit unbekannter Vorgeschichte.

Größenordnungen zur Orientierung: Erschwingliche Einstiege sind grafische Blätter und Editionen, die teils im niedrigen dreistelligen Bereich beginnen. Arbeiten junger Künstler bewegen sich oft im mittleren bis hohen dreistelligen Bereich, etablierte Namen schnell im vier- bis fünfstelligen. Eine Obergrenze kennt der Markt nicht.

Hinzu kommen Nebenkosten, die Anfänger gern unterschätzen: Rahmen, Passepartout und Glas (bei wertvollen Werken empfiehlt sich entspiegeltes Museumsglas), Transport, Versicherung und gegebenenfalls die professionelle Hängung. Bei größeren Summen können diese Positionen spürbar ins Gewicht fallen.

Verhandelbar sind Preise durchaus, aber mit Fingerspitzengefühl. Üblich sind Zugeständnisse am Ende einer Ausstellung, bei Abnahme mehrerer Werke oder bei sofortiger Zahlung. Viele Häuser bieten Ratenzahlung oder Mietkauf an, für Firmen kommt teils Leasing infrage. Wer höflich fragt, verliert nichts. Wer feilscht wie auf dem Trödelmarkt, verliert den Respekt des Hauses – und den braucht man als Sammler später vielleicht noch.

Vom ersten Besuch bis zur Hängung: der typische Ablauf

Der Weg zum gekauften Werk beginnt meist unverbindlich. Man schaut eine Ausstellung an, bleibt vor einem Werk stehen, kommt mit dem Personal ins Gespräch. Das ist ausdrücklich erlaubt und erwünscht: Galerien leben von Publikum, nicht nur von Käufern. Wer gezielt sucht, vereinbart besser einen Beratungstermin außerhalb der regulären Öffnungszeiten – dann bleibt Zeit, auch Werke aus dem Lager zu zeigen.

In der Beratung geht es zuerst ums Zuhause: Wandmaße, Lichtverhältnisse, Farbkonzept, bereits vorhandene Werke, Budget. Gute Galeristen fragen nach, statt sofort zu verkaufen. Bringen Sie Maße und idealerweise Fotos des Raums mit; wer unsicher ist, kann viele Galerien zu einer Besichtigung nach Hause einladen – in Ihrer Stadt und Umgebung ist das wegen der kurzen Wege meist unproblematisch.

Der entscheidende Schritt danach heißt Probehängung: Seriöse Häuser geben Werke gegen Kaution oder Vereinbarung für einige Tage mit, damit sie an der eigenen Wand wirken können. Was im Ausstellungsraum unter Perfektbeleuchtung glänzte, kann zu Hause unter Nordlicht plötzlich blass wirken – oder umgekehrt erst richtig aufgehen. Alternativ reserviert die Galerie ein Werk verbindlich für einige Tage.

Kommt es zum Kauf, folgt die Rechnung mit allen werkbezogenen Angaben. Klären Sie dabei Lieferung und Hängung: Wird geliefert und aufgehängt? Wer haftet bei Transportschäden? Bei Editionen lässt man sich die Auflagenhöhe und die eigene Nummer bestätigen, bei Unikaten die Echtheit. Nach dem Kauf endet die Beziehung guter Häuser nicht: Sie stehen für Restaurierungsfragen, Neuerrahmung oder eine spätere Wertauskunft bereit.

Wer selbst künstlerisch arbeitet und eine Vertretung sucht, geht anders vor: Portfolio per E-Mail ankündigen, die Terminkultur der Galerie respektieren, bei Interesse ein persönliches Gespräch führen. Galerien sichten Bewerbungen laufend, entscheiden sich aber selten nach einem einzigen Termin.

Häufige Fehler und wie man sie vermeidet

Der Klassiker ist der Vernissage-Kauf. Sekt, Stimmung, viele Menschen, die dasselbe Werk schön finden – unter diesen Bedingungen kauft mancher schneller, als ihm lieb ist. Besser: Werk vormerken lassen, eine Nacht drüberschlafen, am nächsten Tag nüchtern zurückkommen. Seriöse Galerien kennen und respektieren das.

Zweiter Fehler: die Auflage nicht geprüft. "Nummer 4 von 8" ist etwas anderes als "Nummer 4 von 250". Die Auflagenhöhe steht auf jedem seriösen Blatt; wer sie nicht findet, sollte nachfragen. Gleiches gilt für den Unterschied zwischen einer signierten, vom Künstler betreuten Auflage und nachträglichen Drucken ohne dessen Mitwirkung.

Dritter Fehler: Zustand und Herkunft ignorieren. Hat das Papier Knickspuren, Stockflecken, restaurierte Stellen? Stammt das Werk direkt aus dem Atelier, von einem Sammler, aus einem Nachlass? Bei höheren Summen gehört das in die Dokumentation, sonst leidet der spätere Wiederverkaufswert.

Vierter Fehler: die Nebenkosten vergessen. Das günstige Aquarell wird mit Rahmen, Museumsglas und Lieferung spürbar teurer. Fragen Sie gleich mit, was Rahmenwerk und Transport kosten.

Fünfter Fehler: die Wand nicht gemessen. Im Galeriesaal wirkt alles kleiner. Nichts ist ärgerlicher als ein Werk, das zu Hause die Wand erdrückt oder im Treppenhaus nicht um die Kurve passt. Zuhause messen, Maße mitnehmen, notfalls die Fläche mit Zeitungspapier an die Wand pinnen.

Sechster Fehler: das Schnäppchen. Kunst, die einer berühmten Signatur verdächtig ähnlich sieht und auffällig billig angeboten wird, ist meist genau das: verdächtig. Seriöse Quellen dokumentieren, seriöse Preise haben eine Logik. Und schließlich: Wer ausschließlich auf Wertsteigerung kauft, kauft oft das falsche Werk. Kaufen Sie, was Sie jeden Morgen sehen wollen. Steigt der Wert zusätzlich, umso besser – aber das sollte die Zugabe sein, nicht der Grund.

Warum eine Galerie in Ihrer Stadt praktisch ist

Manches lässt sich online regeln. Kunst gehört nicht dazu. Farbe, Oberfläche, Strichführung, Maßstab – all das beurteilt man nur im Original. Ein Foto eines Ölbilds zeigt weder die Spachtelstruktur noch, wie die Farbe im Raumlicht wirkt. Wer in Ihrer Stadt eine Galerie um die Ecke hat, sieht, was er kauft, und erspart sich böse Überraschungen.

Die kurzen Wege zahlen sich über den Kauf hinaus aus. Probehängungen sind unkompliziert, wenn das Werk zehn Minuten entfernt ist. Lieferung und Aufhängung lassen sich flexibel terminieren. Bei Rückfragen, Restaurierungsbedarf oder Neuerrahmung ist der Ansprechpartner greifbar, nicht drei Bundesländer entfernt. Und wer eine Beziehung aufbaut, wird eingeladen: auf Vernissagen, zu neuen Ankündigungen, in den Blick hinter die Kulissen. Stammkunden erfahren von neuen Werken ihrer Lieblingskünstler zuerst.

Regionalität hat auch inhaltlich Gewicht. Viele Galerien zeigen Künstler aus Ihrer Region oder mit Bezug dazu – Werke, die die eigene Umgebung, Landschaft oder Stadtgeschichte spiegeln. Wer hier sammelt, hält zugleich die lokale Kulturszene am Leben: Jeder Kauf unterstützt Ateliers, Ausstellungsorte und künstlerische Existenzen vor Ort. Die Galerie selbst ist Teil eines Netzwerks aus Rahmenwerkstätten, Restauratoren, Kunstvereinen und Museen der Region, aus dem Kunden profitieren, wenn sie Empfehlungen oder Fachleute brauchen.

Für Firmen, Praxen und öffentliche Einrichtungen in Ihrer Region kommt hinzu: Galeriearbeit vor Ort bedeutet Beratung im eigenen Raum. Ob Wandschmuck für die Empfangshalle oder ein rotierendes Leihkonzept für Besprechungszonen – wer die Räumlichkeiten kennt, plant passgenauer als jeder Onlinehändler.

Häufige Fragen

Muss ich etwas kaufen, wenn ich eine Galerie betrete? Nein. Ausstellungen sind öffentlich und kostenlos, Schauen und Fragen sind ausdrücklich erwünscht. Galerien wissen, dass aus Besuchern manchmal später Käufer werden – und manchmal eben nicht. Niemand erwartet einen Kauf, schon gar nicht beim ersten Besuch.

Kann man in Galerien über den Preis verhandeln? Ja, aber mit Stil. Kleinere Zugeständnisse sind üblich, etwa am Ende einer Ausstellung, beim Kauf mehrerer Werke oder bei sofortiger Zahlung. Ratenzahlung oder Mietkauf sind oft möglich, wenn der Listenpreis feststeht. Grobes Feilschen dagegen passt nicht in den Galeriekontext und wirkt schnell respektlos gegenüber dem Künstler, dessen Erlös vom Preis abhängt.

Was ist der Unterschied zwischen Unikat und Edition? Ein Unikat existiert genau einmal: Gemälde, Zeichnung, Aquarell, Skulptur. Eine Edition ist eine begrenzte Serie von Drucken oder Fotografien, nummeriert und meist signiert. Editionen sind deutlich günstiger und ein guter Einstieg; die Auflagenhöhe – etwa acht statt 250 Exemplare – bestimmt Preis und Sammlerwert entscheidend mit.

Was heißt es, wenn eine Galerie einen Künstler "vertritt"? Die Galerie arbeitet mit dem Künstler regelmäßig zusammen, oft mit vereinbarter Exklusivität für eine Region. Sie plant Ausstellungen, hält Werke vorrätig, baut den Markt auf und teilt sich Erlös und Kosten aus Verkäufen mit dem Künstler – in der Branche meist etwa hälftig. Für Käufer ist das eine Qualität: Vertretene Künstler sind dokumentiert, die Galerie kennt Werdegang und Werkbestand.

Kann ich ein Werk vor dem Kauf zu Hause ausprobieren? In vielen Fällen ja. Seriöse Galerien bieten Probehängungen über einige Tage an, teils gegen Kaution oder schriftliche Vereinbarung. Alternativ gibt es Kunstmiete oder Mietkauf, bei denen die Kaufsumme über Monate verteilt wird und bereits gezahlte Raten teilweise angerechnet werden. Nachfragen kostet nichts.

Ist Kunst aus der Galerie eine gute Geldanlage? Nur mit Vorbehalt. Ein kleiner Teil der Kunst steigt im Wert, und niemand kann das im Voraus sicher sagen. Sinnvoller ist, das zu kaufen, was man langfristig gern ansieht. Wer zusätzlich auf Werterhalt achtet, wählt dokumentierte Werke – Rechnung, Provenienz, Echtheitsbestätigung – von Künstlern mit nachweisbarem Werdegang und bewahrt alle Unterlagen sorgfältig auf.

So finden Sie Galerie, die zu Ihnen passen

Nähe & Erreichbarkeit

Kurze Wege und gute Erreichbarkeit sparen Zeit – die Entfernung sehen Sie bei jedem Eintrag.

Vollständige Angaben

Öffnungszeiten, Telefon und Website sprechen für einen gepflegten, aktiven Anbieter.

Bewertungen & Empfehlungen

Erfahrungen anderer aus der Region helfen bei der Auswahl.

Häufige Fragen

Galerie – FAQ

Wie finde ich den besten Anbieter in Deutschland?

Vergleichen Sie mehrere Einträge, achten Sie auf vollständige Angaben und Bewertungen und fragen Sie im Zweifel telefonisch nach einem Angebot.

Anzeige

Ihre Werbung könnte hier stehen

Lokal sichtbar auf genau dieser Seite – fair bepreist, ohne Streuverlust.

Werbeplatz sichern